Grenzen

 

sind sie zu eng droht Einsamkeit, und fehlen sie führt das zu Erschöpfung.

 

Wer seine natürlichen Grenzen kennt und sie achtet führt ein eher zufriedenes und harmonisches Leben.

 

Jede Grenze bietet in erster Linie Schutz-  seelisch sowie körperlich, oder sie dient dazu, die eigene Haltung oder Position in Beziehungen deutlich zu machen. Oft reicht es einfach "Nein"! zu sagen.

Grenzen schaffen Klarheit! Sie bilden sich aus Erfahrungen die jeder in seinem Leben gemacht hat.

 

Woran merkt man, wann zu hohe Mauern zum Gefängnis werden?

 

Zum Beispiel, sobald sie zu Einsamkeit führen. Daher ist es wichtig, dass sich das eigene Abgrenzungsverhalten und der persönliche Einsatz möglichst im Gleichgewicht befinden.

 

Fehlende Grenzen verursachen oft großen Leidensdruck.

Es gibt jedoch Menschen die sich häufig für andere einsetzen ohne dabei auszubrennen. Entscheidend ist die Motivation. Denn: Geschieht Fürsorge aus einem starken Pflichtgefühl oder aus schlechtem Gewissen, erhöht sich das Risiko sich selbst zu schaden.

Manchmal sind es auch eigene zu hohe Erwartungen die dazu führen, dass Grenzen überschritten werden.

Es kommt also darauf an, wie Grenzen von jedem Menschen selbst gesetzt werden, und das sie auch verteidigt werden.

 

Was hindert uns daran Grenzen zu setzen?

 

Häufig sind es Scham oder Schuldgefühle, sie geben uns das Gefühl, mit den eigenen Bedürfnissen andere zu belasten, verletzen oder zu enttäuschen, welches unangenehme Folgen haben kann.

Ein anderer Grund ist, wenn jemand die Erfahrung gemacht hat, dass ein Nein zu Konflikten führt, denen er oder sie nicht gewachsen ist.

Wer durch Erziehung gelernt hat, für den eigenen Willen von den Eltern oder anderen Bezugspersonen bestraft zu werden, lernt oft auch, sich übermäßig anzupassen. Obwohl wir inzwischen erwachsen sind und nicht mehr von den Eltern abhängig sind wie in der Kindheit, sitzen solche alten Reaktionsmuster tief im Inneren.

Wie oft passiert es, das wir uns endlich durchsetzen wollen und uns doch die Worte im Halse stecken bleiben.

Das liegt daran das wiedersprechende Empfindungen zwischen dem Wunsch nach Unabhängigkeit und dem Bedürfnis nach Sicherheit und Harmonie zu einem inneren Konflikt führen.

Dies wiederum führt auf Dauer zu Stress, Erschöpfung bis hin zur Depression.

 

Was können wir also tun um unsere Angst vor Konflikten zu überwinden?

 

Am besten beginnen wir mit  kleinen Schritten. Zum Beispiel indem wir eher harmlose Situationen mit einem Partner in vertrauensvoller Atmosphäre  durchspielen. In dieser Atmosphäre können wir testen wie  sich  Nein!-Sagen in bestimmten Situationen anfühlt, oder vielleicht ist es sinnvoll doch einmal Ja zu sagen wo wir bisher eher mit einem Nein geantwortet haben. Denn manchmal neigen wir aus Angst vor Ungewohntem dazu zu schnell die "Zugbrücke" hochzuziehen. Vielleicht verhilft dieses Ja zu neuen Erfahrungen die uns offener, unabhängiger und selbtsbestimmter werden lassen, oder wodurch wir neue Talente und Fähigkeiten entdecken können.

.

Druckversion Druckversion | Sitemap
Ute Burdulis, Am Kapellenberg 19, 86932 Pürgen Tel. 08196/1418